Warum ich ein Jahr anbiete
Ein Termin ist ein Punkt. Was zwischen den Punkten liegt, hatte bisher keinen Ort — über das Format, das bald dazukommt.

Die häufigste Rückmeldung nach einem Einzeltermin ist kein Lob und keine Kritik. Sie ist eine Frage: „Und jetzt?" Ich habe sie lange als Höflichkeitsfloskel gehört. Das war ein Fehler. Sie ist die ehrlichste Frage, die man mir stellen kann — und ich hatte darauf bisher nur eine dünne Antwort: Buch wieder, wenn du magst. Das ist keine Antwort, das ist ein Kalendereintrag.
01 / Der AnlassEin Termin ist ein Punkt, kein Weg.
Ein Einzeltermin ist präzise, und genau das ist seine Stärke: 25 Minuten, ein Anliegen, ein Fokus. Aber er ist eben auch punktuell. Er weiß nichts von dem Termin davor und nichts von dem, was in den vier Wochen danach passiert. Jedes Mal fangen wir bei null an — ich frage, du erzählst, wir arbeiten. Das funktioniert. Es ist nur nicht dasselbe wie ein Weg.
Was mir über die Jahre aufgefallen ist: Die Menschen, bei denen sich am meisten getan hat, waren selten die mit den meisten Terminen. Es waren die, die drangeblieben sind — die zwischendurch weiter beobachtet haben, statt bis zum nächsten Mal zu warten. Nicht mehr Termine. Mehr Kontinuität.
02 / Die LückeDas Wichtigste passiert, wenn ich nicht dabei bin.
Das ist unbequem, aber es stimmt: Die Stunde mit mir ist der kleinere Teil. Der größere Teil ist das, was du in den Wochen danach an dir wahrnimmst — oder eben nicht wahrnimmst, weil niemand dich daran erinnert, hinzuschauen.
Genau in diese Lücke gehört das neue Format. Nicht als „mehr vom Gleichen", sondern als etwas, das den Zwischenraum überhaupt erst besetzt. Der Kern ist deshalb nicht die Anzahl der Sessions, sondern eine Sache, die es vorher nicht gab: die Monatsnotiz.
Einmal im Monat spreche ich dir eine persönliche Sprachnotiz. Kein Newsletter, kein Standardtext — sondern das, was mir zu dir aufgefallen ist, und wohin ich in den nächsten Wochen schauen würde. Ein paar Minuten, in deinem Konto, wann immer du willst. Damit zwischen zwei Samstagen etwas ankommt.
Ein Jahr ist kein längerer Termin. Es ist eine andere Art, miteinander zu arbeiten.
03 / Was dazugehörtZwölf Samstage — und alles dazwischen.

Die Begleitung läuft über zwölf Monate. Jeden Monat eine Session von 60 Minuten, samstags, nur wir beide. Die erste Session ist die Landkarte und dauert 90 Minuten: Wir tauschen uns intensiv über dein Anliegen aus und definieren gemeinsam den Weg, bevor der reguläre Rhythmus beginnt. Die zwölfte ist das Jahresbild — da wird sichtbar, welchen Weg wir genommen haben.
Dazwischen: die Monatsnotiz. Der Draht — einmal im Monat kannst du mir ein Anliegen einsprechen, außerhalb der Termine, ohne auf den nächsten Samstag zu warten. Alle Fokusabende des Jahres sind enthalten, das sind rund fünfzig Dienstage. Und wenn du kurzfristig einen Einzeltermin brauchst, zahlst du den regulären Preis statt des Express-Aufschlags.
In deinem Konto entsteht dabei nebenbei etwas, das ich selbst am spannendsten finde: eine Körperkarte, die über das Jahr voller wird. Jede Region, die schon einmal im Fokus war, färbt sich ein. Am Ende siehst du auf einen Blick, wo wir überall waren — und liest deine eigenen Notizen von vor acht Monaten wieder.
04 / Der RahmenZwölf Plätze, und ein Gespräch davor.
Zwei Dinge sind mir wichtig, und beide klingen erst mal unpraktisch.
Es gibt nur zwölf Plätze. Nicht als Verknappungstrick — sondern weil ein Jahr mit jemandem nur dann etwas taugt, wenn ich den Kopf dafür frei habe. Zwölf ist die Zahl, bei der ich mich an jeden erinnere, ohne nachzulesen.
Und man kann es nicht einfach in den Warenkorb legen. Vor der Zusage steht ein Kennenlernen — 15 Minuten, unverbindlich. Nicht, damit ich dich überzeuge, sondern damit wir beide prüfen, ob das passt. Ich sage in diesem Gespräch auch ab, wenn ich den Eindruck habe, dass ein Einzeltermin oder die Fokusabende für dich sinnvoller sind. Bei einer Entscheidung über ein ganzes Jahr fände ich alles andere unseriös.
Wie bei allem, was ich anbiete, gilt auch hier: Manche nehmen viel wahr, andere wenig. Beides ist in Ordnung. Ich verspreche keinen Verlauf und kein Ergebnis — ich biete an, ein Jahr lang gemeinsam genau hinzuschauen.
Das Format startet bald. Wenn du wissen willst, ob es zu dir passt, lies dir die Details in Ruhe durch und frag ein Kennenlernen an. Es kostet nichts außer 15 Minuten.
Mehr Gedanken zur Methode.
Fang mit 15 Minuten an.
Kostenloses Kennenlerngespräch — ohne Verkaufsdruck. Wir klären, ob R.E.SET zu deinem Thema passt.